Satire

Das Wort zum Sonntag: Bis dass der Tod uns scheidet

Die letzte Februar- als auch meteorologische Winterwoche läßt Europa keineswegs zur Ruhe kommen, allerdings nicht in Sachen Wettergeschehen, sondern vielmehr was das inszenierte Politikdrama seitens des Westens anbelangt, Russland in die Enge treiben zu wollen. Jahrzehntelangen Kalten Krieg muß man heute rückblickend als Overture betrachten angesichts der sehr berechnenden dramaturgischen Werkzeuge, dessen sich insbesondere die USA im Hintergrund lauernd beim offensichtlichen Anpirschen gen neu belebtes Feindbild, dem russischen Bären, bedienen.

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1. März 2015 // 0 Kommentare

Das Wort zum Sonntag: Europa am Tropf der US-Strategen

Der Schwenk von Friedens- über Krisen- zur Kriegsstimmung verlief zunächst erstaunlich schnell, nahtlos und vor allem zielsicher, ganz dem Vokabular einer kriegseuphorischen Doktrin entsprechend, mit Sturmgepäck auf gebeugtem Rücken williger Ja-Sager im Tarngewand, gefährlich selbstlos unkritisch, meist auf eigene Vorteile bedacht. Prima Klima in Amtsstuben böswilliger US-Strategen, die Europa am Tropf ihrer Taktiken gern wissen.

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22. Februar 2015 // 2 Kommentare

BRD-Bürger in Kriegsstimmung

Hi Torben, Torben, hallooo Torben, ja Torben, könntest du mal...Mensch, diese Russen! Könntest du mal eben kurz das Powergame unterbrechen? Natürlich nur ‘n Sekündchen. Ist jetzt eher schlecht? Ach, um dem Endsieg geht’s. Na ja, alles chic. Äh, könntest du, Torben, doch mal ganz kurz, die Vergeltung unterbrechen, ja?

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20. Februar 2015 // 1 Kommentar

Angies wahrer Charakter sickert erneut durch

Belanglosigkeiten mögen den einen oder anderen vielleicht noch beschäftigen, jedoch unterstreichen sie allemal ihren Nutzen, der gen Null driftet. Erst recht bei gewissen Gestalten, die ohnehin sogar nach ihrem Ableben nicht begriffen zu haben scheinen, wie unbedeutend deren Gesten und bestimmte Handlungen in Wirklichkeit zu Lebzeiten real die Außenwelt registriert und beurteilt hatte. Aber Hauptsache wichtig tun.

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19. Februar 2015 // 1 Kommentar

Nazi Schäuble echauffiert viele entrüstete Gemüter

Och, isses nich süß? Nazi-Karikatur löst Empörung aus. So etwas aber auch. Da hat sich die Parteizeitung der griechischen Regierungspartei Syriza doch tatsächlich erlaubt, eine Karikatur von Herrn Finanzminister Wolfgang Schäuble veröffentlicht, und man ist empört.

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16. Februar 2015 // 2 Kommentare

Das Wort zum Sonntag: Hände weg von Europa und verpisst Euch

Das Motto der siebten Woche des noch jungen Jahres 2015 lautet wohl in weltpolitischer Hinsicht: "Don’t stop talking, before everything tested. Otherwise the show must go on!" Soviel Englisch darf getrost jedem Leser zugetraut werden. Mit anderen Worten, aufbegehrende Amis, Hände weg von Europa und verpißt Euch, wir wollen weder Euren Stellvertreterkrieg noch die Feindschaft mit Russland.

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15. Februar 2015 // 4 Kommentare

Nachrichtenscherenschnitt vom 11. Februar 2015

Der Elfte ist schon ein Tag, der manchen erschaudern läßt, denken wir an 9/11 oder an den 11-M wie die Zuganschläge islamistischer Terroristen vom 11. März 2004 in der spanischen Hauptstadt Madrid auch bezeichnet werden. Heute folgt das zweite Minsker-Treffen, Terroranschläge zunächst mal ausgeschlossen. Mit Fortsetzung des Krieges in der Ukraine geht es allerdings in Folge um wesentlich mehr Todesopfer.

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11. Februar 2015 // 0 Kommentare

Das Wort zum Sonntag: Verpuffte Friedenspläne, noch mehr Terror

Gehabt Euch wohl, Ihr, die noch an Frieden oder gar an ein Paradies glaubt, Kindheitsträume zerschellen unwiderruflich an grausamer Wirklichkeit, die manch Horrorszenario vor allem aus US-amerikanischer Filmindustrie bestätigt. Einige munkeln gar, Hollywood sei die realexistierende Propheterie, die den Menschen mal eben so auf Leinwände und Mattscheiben präsentiert werde, erleichtere den nahtlosen Übergang in anschließend reale Bedrohungen.

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8. Februar 2015 // 1 Kommentar

Armes Deutschland ganz reich und dick im Geschäft

„Wie eng sollen wir denn noch den Gürtel schnallen? Mal janz im Ernst, Ludger? Sach mal! Bis nüscht mehr übrig bleebt, was sie uns nehmen könnten? Na, so weit muß es nich kommen. Det jilt es zu verhindern, mit allen Mitteln! Weeßte, neulich ham sie doch wieder den endlich einjeführten Mindestlohn ins Visier jenommen, nachdem jahrelang wir Deutschen schon in Frankreich belächelt wurden. Ja, dort wird noch anständich bezahlt“, entrüstete sich Bolle, unterbrach für kurze Zeit seinen Redefluß, um ziemlich tief an seiner Kippe zu ziehen, schlurfte kurz in die Küche.

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5. Februar 2015 // 0 Kommentare

Das Wort zum Sonntag: EU, Auschwitz und Kriegsrhetorik

Was geschieht, wenn ein Bundespräsident Gauck die Deutschen in die Pflicht nimmt mit der ewigen Schuld ihrer dunklen Jahre, ein Außenminister Steinmeier sich gar seiner Landsleute schämt, wenn diese von ihrem Demo-Recht Gebrauch machen und Europas Herz aufgehört hat zu schlagen? Richtig: Die EU frohlockt, der Ami feixt und Demokratie erübrigt sich ohnehin, weil das Rezept einer stetig wachsenden Überwachung wunderbar greift.

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1. Februar 2015 // 0 Kommentare

Debatte der Superlative im Club

Wenn acht sich stritten, freuten sich alle, weil im Himmelreich ohnehin nicht alles so furchtbar ernst genommen wurde. Obwohl die Reaktionen ein ganz anderes Bild vermittelten, schließlich menschelte es selbst hier im Debattierclub der Alemannen des öfteren, wie neulich, als Gerhard Kohls Förderer, den ollen Fritz Ries, beschuldigt hatte.

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29. Januar 2015 // 0 Kommentare

Das Wort zum Sonntag: Taumel einer unglaubwürdigen Politik

Wehe, wenn die Massen sämtliches Vertrauen in Politiker gänzlich verloren haben, dann Gnade diesen Herrschaften Gott, daß ein Mob sie nicht am nächsten Laternenpfahl aufknüpft. Da hilft auch keine Polizei oder Militär mehr, zumal man nicht vergessen sollte, daß auch jene betroffen von der Mär gelenkter Gerechtigkeit, die stets nur die Interessen ihrer Auftraggeber im Visier. Recht, wem Recht gebührt, dabei das Volk maßlos unverhohlen verführt, um all die Gelder selbst einzustreichen, ein paar Brosamen werden schon den Menschen reichen.

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25. Januar 2015 // 1 Kommentar

Das Wort zum Sonntag: PEGIDA, TTIP, EZB und Putin-Bashing

Das Wochenende noch angenehm in Erinnerung arbeitet es sich nicht gar so freudig bei all jenen am darauffolgenden Montag, die eher leidlich ihren Job ausüben, weil er halt auch dem Überleben dienlich. Vergessen wir nicht jene Menschen, die diesen oftmals zähneknirschend vollrichten, es muß ja irgendwie weitergehen.

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18. Januar 2015 // 0 Kommentare

Terror breitet sich ungebremst aus

„Na, na, na, nur keene Fisimatenten, Ludger, mach mal halb lang, wir wolllen doch nüscht verharmlosen, nicht wahr? Da steckt System dahinter, dette kann ick dir sagen. Oder meenst du das jeschieht hier alles zufällig? Dat globst du doch selber nich. Der neuliche Terroranschlag in Paris war garantiert so nen False-Flag, wie im Übrigen nich nur die Spatzen von den Dächern pfeifen, mein Lieber. Da brauchste du nich so tief durchzuschnaufen, is so!“

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16. Januar 2015 // 1 Kommentar

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